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Warum meditieren

Meditationen

Warum meditieren?
Meditation führt zur Entfaltung aller physischen, psychischen und geistigen Faktoren des Menschen. Meditieren lernen sollte daher jeder, der sich aktiv für die eigene Evolution und für das eigene Weiterkommen in bezug auf das Leben und dessen Sinn einsetzen will. Meditation ist nicht irgendeine Freizeitbeschäftigung, ein blosser Zeitvertreib oder die Aneignung einer besonderen Fähigkeit. Sie ist vielmehr ein Teil der ursprünglichen Lebensaufgabe des Menschen, nämlich wahre Erkenntnis des eigenen Selbst zu finden. Mit einfachen Worten gesagt bedeutet dies, dass der Mensch nur durch das Erlernen der Meditation sich selbst wirklich und vollumfänglich kennenzulernen vermag, was seine Art zu Denken und zu Fühlen, seine inneren Veranlagungen und unentdeckten Kräfte usw. mit einschliesst. Nur mit Hilfe der Meditation kann der Mensch vordringen in die feinstofflichen Bereiche seines eigenen Wesens, um dieses in Wissen und Weisheit wirklich zu erkennen.Meditation lehrt den Menschen, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind, nämlich frei von eigenen Meinungen, Ansichten und Vorurteilen. Sie lehrt den Verzicht auf die andauernde, verzehrende Dominanz des eigenen meditative Übungen wahrheitsgemässer Form gestärkt, gebildet und geformt werden könnte.Der Preis für diese schier unglaubliche Möglichkeit scheint hoch und an ihm liegt es, dass bis heute die wenigsten

Menschen meditieren: Eine strenge, eine sehr strenge Bemühung ist von Notwendigkeit, wenn der Mensch die hohen Ziele der Meditation erstreben will. Denn nur durch regelmässige und ernsthafte Übungen ist der schmale Pfad dieser Persönlichkeitsschulung dauerhaft zu beschreiten. Das Ziel, nämlich sich zu formen zu einem wahren Menschen, der in Wissen und Weisheit, in Frieden und Freiheit, in Liebe und Harmonie atmet und lebt, ist jede dieser Bemühungen wert. Und tatsächlich kann ausnahmslos jeder Mensch diesen Weg beschreiten, und für niemanden sind diese Ziele unerreichbar, wenn man sich nur bewusst und ehrlich um seinen Fortschritt bemüht.
Disziplin
Der Begriff Disziplin wird heutzutage völlig falsch verstanden, nämlich im Sinne eines autoritären Zwanges sowie von Zucht und Ordnung. Der eigentliche Wert beinhaltet jedoch eine Einordnung in Freiwilligkeit. Meditation ist deswegen auch Disziplin, weil eine massgebende Einordnung in dieselbe vorzugehen hat, durch die dem Übenden eine aufbauende Verbindung zu seinen Bemühungen entsteht. Durch diese freiwillige Form der Disziplin, die gegenüber sich selbst in bezug auf die eigenen Meditationsübungen zu pflegen ist, werden die meditativen Übungen zu einer positiven Macht der Gewohnheit. Eine regelmässiger Übungsplan erbaut einen starken Rahmen, der den Übenden nicht mehr so leicht vom rechten Weg gleiten lässt und durch den zudem eine Hingabe in die Meditation erst möglich wird. Dieser Wert ist auch dargestellt durch den Begriff der Gewaltsamen Gewaltlosigkeit, der im Buch "Einführung in die Meditation" von Billy Meier, näher beschrieben steht, da dessen Darlegung hier zu weit führt.Keinesfalls darf der Wert der Disziplin aber missverstanden werden mit züchtigenden, herrschenden, zwingenden und Macht ausübenden Werten, die allesamt meditationshinderlich sind. Meditation kann nur durch eine freiwillige Einordnung ermöglicht werden, die jeder Übende für sich selbst gemäss seinen Möglichkeiten in Freiheit kreiert.
Leben
Manch einer mag sich fragen, was Meditation mit dem wirklichen Leben zu tun hat, und ob dies nicht nur eine Mode religiös oder esoterisch angehauchter Aussenseiter ist. Wirklich und intensiv leben könne man auch ohne Meditation, sagen andere.Die Wahrheit ist, dass die Meditation und das Leben sich nicht unterscheiden, und dass Meditation ebenso Leben ist, wie Leben auch Meditation. Die meditative Übung stellt eine Art ideale Testumgebung dar, in der sich der Mensch gefahrenlos selbst kennenlernen und Werte, Erkenntnisse und Kräfte trainieren kann. Durch die Meditation stehen dem Leben erlernte Fähigkeiten ebenso zur Verfügung wie auch wichtige Erkenntnisse aus dem Alltag in den Bereich der Meditation fliessen. Nichts ist so lebendig und intensiv, wie die ernsthafte, meditative Übung. In ihr kann der Mensch sehr direkt lernen. Er muss sich in der Meditation sehr konkreten Problemen stellen und wird ähnlich konkrete Erfolge erfahren. Bei fortwährender Übung wird der Meditierende immer mehr Zusammenhänge der Meditation auf die der ihn umgebenden Welt übertragen können - und umgekehrt. Wahrlich gehört beides zusammen und das eine wird ohne das andere unvollständig bleiben.
Stille
Nimmt man alle Gedanken eines Menschen weg, was bleibt dann übrig? Ohne Gedanken kennt er nicht einmal seinen Namen, weiss nicht, ob er Männlein oder Weiblein ist und würde auch nicht 1 + 1 zusammenzählen können. Gedanken sind die Welt des Menschen, und da sie ihm so stark sind, meint er, es gäbe nur diese eine Welt, die Welt seiner Gedanken. Doch lernt der Meditierende sein inneres, andauerndes Geplapper der Gedanken sanft zu bändigen, dann erstrahlt die Stille in ihm. Es breitet sich der Mantel der Ruhe über sein Bewusstsein aus, und wohlige Leere erfüllt ihn. Alles Laute und Lärmige schwindet. Meditation wird zur wahren Quelle der Erholung und Entspannung, weil der Mensch lernt, der Stille zu lauschen. In dieser Stille wird es dem Meditierenden möglich, eine andere Seite seines Selbst kennenzulernen, nämlich sein wahres und Innerstes Selbst.Dieser Zustand ist nur durch konzentrative Übung möglich und wird jedem, der durch beständiges Training den Weg der Meditation beschreitet, bald zum wahren Ruhepol, der auch dann zur Verfügung steht, wenn es den Menschen im Sog der hektischen Welt und deren Geschäftigkeit nach unten zu ziehen droht.



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